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[PSG 1.7.57] Und wenn dann so gereinigt von dem Satansfluche / Die Erd’, und aufgezeichnet wird in einem heil’gen Buche / Von menschgeword’nen Engeln Deiner Gnade heilig Wort, / So werd’ Ich Alles, was verloren war, an Stell’ und Ort / Versammeln unter einem Dach’ die Schafe Meiner Heerde, / Und sorgen, daß dann nur Ein Hirt und Eine Heerde werde.

[PSG 1.22.3] Fliegen fangen, / Fetzicht prangen, / Deine Sinne Bauchgewinne; / O du Thor / An Aug’ und Ohr!

[PSG 1.24.1] Der Leibesstimme Hauchgewimmer / Das dringt zu Meinen Ohren nimmer, / Und ein Gebet – nur von dem Munde / Sei niemals eurer Bitten Kunde.

[PSG 1.50.5] Da ahnest nicht den falschen Bach, den Zweig am Strome, / Und die verschmutzte Leuchte auch nicht, was die fromme, / Es wird der Strom geschwängert bald den Bach entrüsten, / Da wird der Bach das rothgefärbte Rad verwüsten, / Das der Fluth zuwider gehet; / Dann wirst du auch wohl erspähet – / Haus am Rande! Regen fallet, / Eine starke Stimm’ schon hallet!

[PSG 1.73.9] Gott, der mächtig Ew’ge, hat es scharf gestochen; / Tief und rein sind unsre Stirnen durchgebrochen; / Dieses Siegels Zeichen wirst du leichtlich lesen, / Keine Hieroglyfen sind’s, kein täuschend Wesen, / Sondern klare Zeichen leuchtend wirst du finden, / Die dir, Zweifler, deinen Gott getreu verkünden! – / Diese Zeichen sind in weit gedehnten Reihen, / Um dir einen Gottesglauben zu verleihen, / Hingestellt von mächt’ger Hand der ew’gen Liebe; / Lese sie! und ordne deine finstern Triebe.“

[PSG 2.8.6] Ja, hochgefehlt wars von mir; doch nun kann ich’s nicht anders mehr machen, nicht ungeschehen mehr die gar thöricht verübeten Thaten, nicht nehmen von mir nun die brennende tödtende Sünde. Darum denn erbarme Dich meiner, Du liebvollster Vater, und nehme die Sünde von mir, und mach’ wieder mich leben für bessere That; ja für Liebe und Ordnung, ertheil’ die Gesundheit des Leibes mir krankem, mir schmachtendem, leidendem Wurme im Staube vor Dir! –

[PSG 3.4.10] Der Ausdruck soll darstellen einen Bräutigam voll Liebe im wehmüthigen Anblicke seiner ungetreuen Braut, ähnlich dem Abschiednehmenden mit dem liebevollsten Herzen, mit einer Abschiedsthräne der so reinen und wahren Liebe, – – – angethan mit einem himmelblauen israelitischen weiten Faltenrocke mit weißen fingerbreiten Brämen, stehend, barfuß, die rechte Hand ausstreckend nach euch Sündern, gleichsam sagend: „Kommet Alle zu Mir, die ihr mühselig und belastet seid, Ich will euch erquicken!“ und die linke auf’s Herz legend, gleichsam sagend: „Kinder, da ist der Weg des Lebens, da ist die Thüre zum Vater! wer nicht da durchgeht, der kommt nicht zum Vater!“ – – –

[FL 3.11] Sehet, diese Millionen und Millionen Fliegen sind allda beauftragt, das von der Sonne zu reichlich ausgeströmte sogenannte elektrische Feuer aufzuzehren, und es auf diese Weise zu schwächen, damit es sich nicht durch die eigene Überladung in sich selbst entbinde, und dadurch einer ganzen Welt einen Garaus mache; denn sehet, dieses elektrische Feuer ist ein überaus mächtiges Feuer; es versteht sich von selbst, in seiner bejahenden Sphäre; so lange die verneinende Elektrizität eines Erdkörpers im Gleichgewichte zu der bejahenden steht, die da entwickelt wird aus den Strahlen der Sonne, so lange ist keine Entbindung der bejahenden Elektrizität möglich. Wenn aber die bejahende nur um ein Tausendstel die verneinende übersteigt, so ist auch eine freie Entbindung der bejahenden so gut als gänzlich unverhinderlich. Wie wird sonach einem solch allgemein verheerenden Übel vorgebeugt? —

[FL 5.13] Wenn aber solches nicht der Fall wäre, daß da solche unbeachtete Regulierer dieses natürlichen Lebensstoffes thätigst das möglichste Gleichgewicht aufrecht hielten, so wäre es mit dem natürlichen Leben auch im selben Augenblicke aus, sobald die positive Elektrizität die negative gänzlich besiegt hätte. [In kleiner Schrift: (Hitzschlag? Gefahr bei Fliegenabhaltung.)]

[FL 6.25] Nun, was sagt ihr jetzt dazu, so ihr das Gesagte nur ein wenig aufmerksam durchgehet? — Sehet also, nicht einmal ein alter, unbedeutender Fliegenschmutz ist ohne Meine Weisheit und Vorsehung an die Stelle gelegt, da er sich befindet, da er doch nur ein purer Unrat eines solchen unbedeutenden Thierchens ist.

[FL 6.30] Ja, Ich sage euch, da gibt es noch zahllose und viel unbedeutendere Dinge, und doch lasse Ich das Allerunendlichgeringe nicht zu Grunde gehen; — da Ich demzufolge doch sicher nicht ein alles auffressender Gott, sondern ein selbst das Geringste erhaltender Vater bin, und wirtschafte also überaus getreu für Meine Kinder, — wie groß muß demnach die Blindheit der Menschen sein, die Mir Meine unablässige, allerkümmerlichste Vatersorge um Meine Kinder streitig machen will?!

[FL 9.5] Bevor wir uns aber doch über das Gebäude selbst hermachen wollen, müssen wir zu einem tüchtigen Vorbau schreiten, um uns gehörig vor dem Angriff zu verwahren; denn sonst dürfte unser armes Thierchen nicht gut durchgehends mit dem Leben davon kommen, besonders in dieser Zeit, wo es gar so viele gelehrte Mückenfänger und tiefwissenschaftliche Fliegenpracker gibt.

[FL 9.26] Ein Beispiel wird euch die Sache anschaulich machen. Was bemerket ihr an einem Menschen, dessen Herz noch voll Hochmuthes ist, so er von irgend woher einen so recht derben, demüthigenden Stoß erhält? Wird er nicht sobald über die Maßen in Zorn gerathen, also zwar, daß er darob am ganzen Leibe vor Grimm zu beben wird anfangen und seine Augen glühend werden, als wäre hinter ihnen eine Feueresse angebracht, und seine Haare werden sich sträuben nach allen Seiten? — So er sich in seiner gleichgesinnten Umgebung befindet, wird diese nicht auch sobald, wenn auch nicht in diesem hohen Grade, aber dennoch nach dem Grade der Befreundung entweder mehr oder minder mit zornig werden?

[FL 10.6] Die Naturforscher lassen hier einen äußerst leichten und nachgiebigen Äther auftreten. Was werden aber die Physiker sagen, so sie ersichtlich darthun müßten, was denn dieser Äther an und für sich ist?

[FL 10.11] Da aber diese Äthergeister alsonach äußerst reine, friedsame und nachgiebige Geister sind, so findet an ihrem Dasein nichts irgend ein Hinderniß in seiner Bewegung; und möge das sich bewegen wollende oder sich zu bewegen genöthigte Wesen oder Ding noch so gering und unscheinbar sein.

[FL 12.13] Wenn Ihr diese zwei Bilder nun nur ein wenig vergleichet, und dann im Geiste durchgehet, so wird es euch ja doch nimmer entgehen können, daß in einem ewigen und unendlichen Leben sich zahllose Leben frei bewegen können, und genießen da die allerhöchsten Wonnen des Lebens vollkommen, während sie doch nur Theile des einen Hauptlebens in Gott sind.

[ZS 3.30] Und damit wir den ganzen Welttheil kennen lernen, so blicket noch ein wenig herab auf den südlichsten Theil dieses Landes, das da Gute-Hoffnung genannt wird. Wahrlich sage Ich euch, da ist wirklich für den Satan eine gute Hoffnung; denn eben dahier ist der Handel so bedeutend, daß der Fürst der Finsterniß seine Capitalien durchgehends zu 1000 Prozent anlegt.

[ZS 5.23] Jüngst sind einem solchen Teufel wegen zu satanischer Behandlung zwei Sclaven durchgegangen. Ein nachbarliches Haus hatte dieselben aufgenommen; denn dieses nachbarliche Haus hatte doch wenigstens noch eine kleine Portion von menschlichem Gefühl im Leibe.

[ZS 5.33] Sehet, so sieht die so viel gerühmte Verfassung in dem hochgebildeten Nordamerika aus. — Nun urtheilet selbst, mit welchem Namen möchten solche Creaturen wohl benennet werden?

[ZS 7.34] Sehet, wie da schon drei Colonisten mit demselben die Listen durchmustern, und zwar in Gegenwart des dortigen Gouverneurs. Nun sehet, 20 sind durchgestrichen, darunter auch unser Alte sich befindet, aber unsere Holde ist nicht ausgestrichen.

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