Help

jakob-lorber.cc

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Treffer 40 - 60 von 350

[BM 20.26] So du über einen Aar herrschsüchtig geworden bist, während deine Eltern von ganzem Herzen demüthig waren, wie es verlangt das Wort Gottes; sage! war auch daran die Erziehung, oder gar der Schöpfer schuld?

[BM 20.27] Siehe, siehe, wie Unrecht du dem Schöpfer thust! Erkenne das, und sei demüthig! denn mit aller deiner Entschuldigung wirst du bei Gott ewig nicht auslangen, da alle Haare gewogen sind! Liebe Gott über alles und deine Brüder, so wirst du die rechte Gerechtigkeit finden, es sei!“

[BM 21.22] Siehe, wir Beide sind dir nun die größten Freunde und Brüder, und du verachtest uns fortwährend in deinem Herzen, darum wir dir helfen wollen, und dich durchschauen auf ein Haar! Da, da wende dein Herz! fange an, uns als deine Wohlthäter zu lieben, so wirst du auch ohne deiner dummsten Philosophie den Weg zum Herzen Gottes finden, wie es recht ist, und wie es sich geziemet, es sei!“

[BM 21.30] Kurz und gut, wie schon gesagt, an dir war auch nicht ein gutes Haar, und du befandest dich schon über Hals und Kopf vollkommen in der Hölle. Gott der Herr aber erbarmte sich deiner, ergriff dich, und will dich frei machen von all den Höllenbanden! Meinst du wohl, daß solches möglich sein könne, ohne dir zu zeigen, wie du beschaffen bist?!

[BM 24.7] Ah, Freunde! das war aber eine Hitze, du tausend, du tausend! meine Haare müssen so hübsch verkürzt worden sein? Aber das macht nichts, wenn nur diese Armen gerettet sind! Die Zwei haben freilich schon nahe den Tod bekommen, und es war wirklich die höchste Zeit, sie den Flammen zu entreißen; aber sie leben nun wieder frisch auf, und das, o ihr meine liebsten Freunde und Brüder, ist mir lieber, als so ich jetzt wirklich in die Seligkeiten aller drei oder sieben Himmel eingegangen wäre!

[BM 33.16] Siehe, wir sind ja ganz und gar nichts gegen Ihn, und Er solle an uns solche Rache nehmen?! Wohin Freundchen, wohin? fasse dich, ich bin der besten Hoffnung, daß da am Ende noch alles um ein Haar besser ab laufen werde, als wir es uns vorstellen! Stille! mir scheint, Er kommt herein?! Richtig, Er kommt!“

[BM 35.4] Dieser nun vorbezeichneten Ordnung zur Folge fand denn auch unser B. M., als er ins Gemach trat, statt Menschen meistens Thiergestalten; aber freilich wohl keine bösartigen, sondern mehr furchtsame und dumme; nur wenige darunter hatten ein kretinartiges schwolles, und mit allerlei Auswüchsen behaftetes Aussehen, die meisten andern sahen aus wie gehetzte Hasen, verhungerte Esel und Ochsen, auch ein Paar sehr verkümmerte räudige Schafe waren darunter.

[BM 35.6] Nicht übel, nicht übel! das ginge auch so hübsch mit der Schrift zusammen, wo es steht: Nichts Unreines kann in das Reich Gottes eingehen! und das Paar räudiger Schafe, da fünf Stück Kretins, voll der abscheulichsten grindartigen Auswüchse, auch magere, schmutzige Ochsen, dergleichen Esel, und mehrere ganz schäbig aussehende Hasen, wahrlich eine ganz rare Gesellschaft für den ersten oder obersten Himmel! in solcher Gesellschaft die himmlischen Freuden genießen? das wird sich machen!

[BM 36.10] Rede Ich: „Mein lieber Freund und Bruder Martin, weißt du nicht, was Ich einst eben zu diesem unserem Bruder Petrus sagte, als er einem Knechte des Hohenpriesters, namens Malchus, mit einem Schwerte ein Ohr abhieb? siehe dasselbe gilt auch hier; was die Liebe, gepaart mit aller Sanftmuth und Geduld, nicht vermag, da vermag auch kein Schwert und gar keine sonstige Macht etwas!

[BM 36.11] Die Allmacht kann wohl alles richten und tödten und vernichten durchs Gericht; aber helfen, aufrichten, das Leben erhalten, das Verlorne wieder geben, den gefangensten Geist wieder frei machen, siehe, das kann allein nur die Liebe, gepaart mit aller Sanftmuth und Geduld; wo diese mangelt, da ist nichts als Tod und Verderben!

[BM 36.20] Ich (M.) war auf der Welt ein römischer Bischof, und war ein wüthender Gegner alles Protestantenthums, obschon ich auf Rom bei mir noch weniger hielt als auf Mohameds Lehre; und wie ich war auf der Welt, so kam ich auch hieher, als ein gegen alles Gute und heilig Wahre renitentes Vieh; an mir war aber auch nicht ein gutes Haar, und mein Herz war ein wahrster Augias-Stall; ich sage euch, von irgend etwas, das man nur mit dem kleinsten Scheingrunde als irgend ein christliches Verdienst hätte bezeichnen können, war bei mir gar keine Rede.

[BM 39.8] Da ist ja schon die Venus wieder, aber noch um kein Haar größer! Also habe ich auch bei dir, du mein schönster Stern, nichts mehr zu thun, so du dich nicht vergrößern willst! schiebe dich daher nur weiter.

[BM 40.16] Spricht B. M.: „Ohohoh, oh! Du mein allergeliebtester Herr Jesus! ich liebe Dich sicher, wie Einer nur immer Dich lieben kann; aber ich muß Dir nun offenherzig bekennen! ja – was wollte ich denn so ganz eigentlich sagen?! ja, ja, ich muß Dir offenherzig bekennen, so lieb ich Dich habe, aber dießmal wäre es mir beinahe lieber gewesen, so Du um ein Paar Augenblicke später gekommen wärest!“

[BM 43.6] Aber diese Geister wollten sich diesen, ihren alten Hochmuth sehr demüthigenden Weg nicht gefallen lassen, und sprachen: Dieser Weg ist für sie zu klein und ein Elephant könne nimmer auf einem Haare gleich einer Mücke herumgehen, und ein Walfisch nicht schwimmen in einem Wassertropfen; darum sei solch ein Weg unweise und Der ihn geordnet, sei ohne Einsicht und Verstand.

[BM 46.12] Diese ersten Menschen aber starben dann auf den kleinen Resten dieses einst größten Planeten ganz aus, weil sie darauf keine Nahrung mehr fanden; an ihre Stelle aber wurden dann verhältnißmäßig kleine Menschen gesetzt, die noch jetzt die kleinen Erdchen bewohnen, und äußerst genügsame Wesen sind, und nun den Kopfhaaren und den Augenbrauen (im Universalmenschen) entsprechen. Im Hintergrunde aber ersiehst du noch den ganzen Planeten mit allem, wie er einst bestand, aufbewahrt für einen großen Tag, der einst über die ganze Unendlichkeit ergehen wird!

[BM 47.28] Ach, ach! das wird immer herrlicher, herrlicher, herrlicher! Da, da kommt schon wieder ein neues Paar! O Herr, o Herr, o Herr! Nein da bleibt jetzt mein Verstand rein picken und kleben.

[BM 47.30] Diese endlose Zartheit der Füße, diese üppigste Fülle aller andern Leibestheile, die Glorie, die sie umgiebt, dieser endlos sanfte und freundlichste Blick aus einem Paare Augen, ach, ach, ich sage aus einem Augenpaare, für deren Beschreibung sicher der Erzengel Michael in die allergrößte Verlegenheit käme!

[BM 48.2] Ich sehe nun überhaupt mehrere Gürtel, die sich parallel um die Sonne ziehen und innerhalb jedes Gürtels ersehe ich andere Menschen, die einen groß, die einen wieder etwas kleiner, wieder andere ganz klein, und – o tausend, tausend! – da am Ende gibt es aber Menschen! o saperment, saperment! sind die aber groß! o je, o je! auf diesen könnten die andern ja gerade als Schmarotzermenschen anstatt gewisser Thierlein, ganz bequem auf dem Kopfe zwischen den Haaren herumsteigen.

[BM 49.8] Auf daß du es aber praktisch einsehen lernst, wie es mit der Weisheit dieser Menschen stehet, so soll ein Paar sich dir nahen, und mit dir sich über Verschiedenes unterreden. Siehe, da kommt schon so ein Hukepackpärchen her; frage sie um Verschiedenes, und sei versichert, sie werden dir keine Antwort schuldig bleiben; es sei!“

[BM 49.13] Was thut ihr aber, ihr großen Menschen, denen viel Leben gegeben ist? Warum wahret ihr dieses Leben so wenig? So da die Zeit ist, Früchte auszusäen, von welcher Aussaat der Mensch sein irdisch Leben zu wahren und dasselbe ernährend zu versorgen hat, da ist der Mensch voll Fleißes und arbeitet, wenn es ihm nur die Kräfte gestatten, wie ein Wurm in einem morschen Baume unabsetzlich fort, und läßt sich nicht beirren durch allerlei vorkommende Hemmnisse; er erduldet Hitze und große Kälte, und Regen und anderes Unwetter; seinen Leib schont er nicht, und setzt nicht selten dessen an einem Haare hängendes kurzes Leben in die größte Gefahr, um für dasselbe eine kümmerliche Nahrung zu erbeuten! aber für die Wahrung und Erhaltung und Vervollkommnung des eigentlichen innern Lebens, für das eigentliche ewige heilige große Ich thut er wenig, oder nichts.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Mobile Ansicht Impressum