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Kapitel 38 Großes Evangelium Johannes, Buch 10

4. Als er den Wein in sich hatte, da brach auch er in ein großes Loben des Weines und Meiner Macht aus und sagte zum Schlusse seines Lobes, den noch einmal gefüllten Becher hoch schwingend (der Rabbi): „Ja, Du bist schon Der, auf den alle Juden und auch die Heiden so lange vergeblich harrten. Darum Heil Dir, dem Sohne Davids, und Heil auch allen Menschen der Erde durch Dich! Ehre Gott in der Höhe und Dir, Seinem Sohne!“

5. Sagte Ich: „Deine Rede war nun gut; aber so du noch einmal auch Heil den hohen Göttern Roms schreien wirst, so wird der Tod nicht ferne von dir sein! Aller Menschen, ob sie Juden oder Heiden sind, der Wahrheit nach Freund sein, ist gut und recht, und es ist also auch Mein Wille – denn auch Ich lasse Meine Sonne über Juden und Heiden im gleichen Maße scheinen und leuchten –; aber Menschen, die in der alten Blindheit schmachten, in ihrem Irrwahne noch bestärken, anstatt sie auf den Weg des Urlichtes zu leiten, aus wahrer, reiner und uneigennütziger Nächstenliebe, ist schlechter denn ein Dieb und Straßenräuber sein. Das merke dir, du alter Doppellehrer, der du den Juden den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs oft mit einem glühenden Eifer lehrtest, gleich darauf in die Schule der Heiden gingest und vor ihnen den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs herunter- und lächerlich machtest! Sei entweder ein vollkommener Jude, oder werde ein Heide, so du im Heidentum für deine chamäleonartige Seele eine größere Beruhigung findest!“

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