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Kapitel 23 Großes Evangelium Johannes, Buch 1

4. Ich stellte einmal alle die Gebrechen dar, ermahnte die Sünder ernstlich zur Buße, warnte alle, die Meine Lehre annahmen, vor dem Rückfalle zum alten Sauerteige der Pharisäer, und wirkte zur für diese allermateriellste Zeit nötigen Bekräftigung Meiner sanftesten Lehre wunderbare Taten, heilte viele Kranke, reinigte die Besessenen von den unreinen Geistern und nahm stets mehr Jünger an.

Ev.Joh.3,23. Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim; denn es war viel Wassers daselbst, und sie kamen dahin und ließen sich taufen.

Ev.Joh.3,24. Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis gelegt.

5. Auf diesem Meinem Zuge durch das jüdische Land kam Ich denn auch in die Nähe, allwo Johannes in der kleinen Wüste zu Enon in der Nähe von Salim taufte, weil er da Wasser hatte, während in der Gegend Bethabara der Jordan sehr wenig Wasser hatte, und was noch des Wassers da war, war trübe, unrein und voll übelriechenden Gewürms. Deshalb also hatte Johannes seinen Platz gewechselt, hielt zu Enon seine scharfen Bußpredigten und taufte auch daselbst die Menschen, die seine Lehre angenommen und eine rechte Buße getan hatten.

6. Es waren aber auch unter denen viele, die schon Meine Lehre angenommen hatten, aber vom Johannes zuvor noch nicht getauft waren. Diese fragten Mich, ob es nötig sei, sich zuvor vom Johannes taufen zu lassen. Und Ich sagte zu ihnen: „Eines nur tut not, und das ist die tatsächliche Befolgung Meiner Lehre! Wer sich aber will vom Johannes zuvor reinigen lassen, solange dieser noch frei seine Werke verrichtet, dem wird solche Reinigung gut zustatten kommen.“ Auf solche Meine Rede gingen dann viele hin und ließen sich taufen vom Johannes.

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