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[FL 3.11] Sehet, diese Millionen und Millionen Fliegen sind allda beauftragt, das von der Sonne zu reichlich ausgeströmte sogenannte elektrische Feuer aufzuzehren, und es auf diese Weise zu schwächen, damit es sich nicht durch die eigene Überladung in sich selbst entbinde, und dadurch einer ganzen Welt einen Garaus mache; denn sehet, dieses elektrische Feuer ist ein überaus mächtiges Feuer; es versteht sich von selbst, in seiner bejahenden Sphäre; so lange die verneinende Elektrizität eines Erdkörpers im Gleichgewichte zu der bejahenden steht, die da entwickelt wird aus den Strahlen der Sonne, so lange ist keine Entbindung der bejahenden Elektrizität möglich. Wenn aber die bejahende nur um ein Tausendstel die verneinende übersteigt, so ist auch eine freie Entbindung der bejahenden so gut als gänzlich unverhinderlich. Wie wird sonach einem solch allgemein verheerenden Übel vorgebeugt? —

[FL 5.13] Wenn aber solches nicht der Fall wäre, daß da solche unbeachtete Regulierer dieses natürlichen Lebensstoffes thätigst das möglichste Gleichgewicht aufrecht hielten, so wäre es mit dem natürlichen Leben auch im selben Augenblicke aus, sobald die positive Elektrizität die negative gänzlich besiegt hätte. [In kleiner Schrift: (Hitzschlag? Gefahr bei Fliegenabhaltung.)]

[FL 6.25] Nun, was sagt ihr jetzt dazu, so ihr das Gesagte nur ein wenig aufmerksam durchgehet? — Sehet also, nicht einmal ein alter, unbedeutender Fliegenschmutz ist ohne Meine Weisheit und Vorsehung an die Stelle gelegt, da er sich befindet, da er doch nur ein purer Unrat eines solchen unbedeutenden Thierchens ist.

[FL 6.30] Ja, Ich sage euch, da gibt es noch zahllose und viel unbedeutendere Dinge, und doch lasse Ich das Allerunendlichgeringe nicht zu Grunde gehen; — da Ich demzufolge doch sicher nicht ein alles auffressender Gott, sondern ein selbst das Geringste erhaltender Vater bin, und wirtschafte also überaus getreu für Meine Kinder, — wie groß muß demnach die Blindheit der Menschen sein, die Mir Meine unablässige, allerkümmerlichste Vatersorge um Meine Kinder streitig machen will?!

[FL 9.5] Bevor wir uns aber doch über das Gebäude selbst hermachen wollen, müssen wir zu einem tüchtigen Vorbau schreiten, um uns gehörig vor dem Angriff zu verwahren; denn sonst dürfte unser armes Thierchen nicht gut durchgehends mit dem Leben davon kommen, besonders in dieser Zeit, wo es gar so viele gelehrte Mückenfänger und tiefwissenschaftliche Fliegenpracker gibt.

[FL 9.26] Ein Beispiel wird euch die Sache anschaulich machen. Was bemerket ihr an einem Menschen, dessen Herz noch voll Hochmuthes ist, so er von irgend woher einen so recht derben, demüthigenden Stoß erhält? Wird er nicht sobald über die Maßen in Zorn gerathen, also zwar, daß er darob am ganzen Leibe vor Grimm zu beben wird anfangen und seine Augen glühend werden, als wäre hinter ihnen eine Feueresse angebracht, und seine Haare werden sich sträuben nach allen Seiten? — So er sich in seiner gleichgesinnten Umgebung befindet, wird diese nicht auch sobald, wenn auch nicht in diesem hohen Grade, aber dennoch nach dem Grade der Befreundung entweder mehr oder minder mit zornig werden?

[FL 10.6] Die Naturforscher lassen hier einen äußerst leichten und nachgiebigen Äther auftreten. Was werden aber die Physiker sagen, so sie ersichtlich darthun müßten, was denn dieser Äther an und für sich ist?

[FL 10.11] Da aber diese Äthergeister alsonach äußerst reine, friedsame und nachgiebige Geister sind, so findet an ihrem Dasein nichts irgend ein Hinderniß in seiner Bewegung; und möge das sich bewegen wollende oder sich zu bewegen genöthigte Wesen oder Ding noch so gering und unscheinbar sein.

[FL 12.13] Wenn Ihr diese zwei Bilder nun nur ein wenig vergleichet, und dann im Geiste durchgehet, so wird es euch ja doch nimmer entgehen können, daß in einem ewigen und unendlichen Leben sich zahllose Leben frei bewegen können, und genießen da die allerhöchsten Wonnen des Lebens vollkommen, während sie doch nur Theile des einen Hauptlebens in Gott sind.

[ZS 3.30] Und damit wir den ganzen Welttheil kennen lernen, so blicket noch ein wenig herab auf den südlichsten Theil dieses Landes, das da Gute-Hoffnung genannt wird. Wahrlich sage Ich euch, da ist wirklich für den Satan eine gute Hoffnung; denn eben dahier ist der Handel so bedeutend, daß der Fürst der Finsterniß seine Capitalien durchgehends zu 1000 Prozent anlegt.

[ZS 5.23] Jüngst sind einem solchen Teufel wegen zu satanischer Behandlung zwei Sclaven durchgegangen. Ein nachbarliches Haus hatte dieselben aufgenommen; denn dieses nachbarliche Haus hatte doch wenigstens noch eine kleine Portion von menschlichem Gefühl im Leibe.

[ZS 5.33] Sehet, so sieht die so viel gerühmte Verfassung in dem hochgebildeten Nordamerika aus. — Nun urtheilet selbst, mit welchem Namen möchten solche Creaturen wohl benennet werden?

[ZS 7.34] Sehet, wie da schon drei Colonisten mit demselben die Listen durchmustern, und zwar in Gegenwart des dortigen Gouverneurs. Nun sehet, 20 sind durchgestrichen, darunter auch unser Alte sich befindet, aber unsere Holde ist nicht ausgestrichen.

[ZS 9.12] und wenn die Commissäre nichts gefunden haben, so werden sie bei ihrer Rückkunft ebenfalls tüchtig durchgeprügelt, und auf drei Jahre ihres Dienstes entlassen, binnen welcher Zeit sie dann wieder über Hals und Kopf studiren müssen, und zwar unter den allerrigorösesten Professoren von der Welt.

[ZS 10.23] Daß dieses zweite Gesicht mit der geistigen Gewecktheit gar keine Verwandtschaft hat, kann euch auch dieser Umstand hinreichend erweisend bezeugen, daß eines solchen zweiten Gesichts auch sogar die Thiere fähig sind, deren Individualität durchgehends nichts Geistiges in sich trägt, wohl aber eine Seele zur fernern Ausbildung. —

[ZS 11.7] Ihr denket euch jetzt freilich, was hat denn der verlorne Sohn mit all' diesen Weltgrausamkeiten zu thun? — und seid voll Neugierde, wie sich aus all' diesem Weltlabyrinthe der verlorne Sohn zurecht finden wird. Aber Ich sage euch: Es ist denn doch noch leichter, aus allen diesen Scenen den verlornen Sohn herauszufinden, und selben zu begreifen, denn der Durchgang eines Kameeles durch ein Nähnadelloch.

[ZS 11.32] Sehet, nun habt ihr das ganze bis auf diesen gegenwärtigen Augenblick unenthüllte Geheimniß der prophetischen Zahl des Menschen vor eueren Augen enthüllt. Wenn ihr nur einigermaßen die Verhältnisse der Zeit durchgehet, wahrlich, ihr müßtet mehr denn todt sein, wenn ihr jetzt noch nicht gewahren solltet die heiligen Gnadenschwingungen, die da ausgehen in Strömen nun von dem heiligen Vaterhause. —

[SA 1.3] Was somit seine Entfernung von der Sonne betrifft, so können drei verschiedene Standpunkte angenommen werden, und das zwar aus dem Grunde, da, wie euch schon mehr und mehr bekannt, kein Planet um die Sonne eine völlig kreisförmige Bahn läuft, sondern eine eiförmige Bewegung macht, da dann die Sonne gerade also gegen die Bahn eines Planeten zu stehen kommt, als wenn ihr ein Ei nehmet, und stellet es auf der stumpferen Seite nach unten, und mit der spitzigeren nach oben, wodurch dann der Eidotter nicht in der Mitte des ganzen Eies, sondern bei weitem mehr in der Nähe des untern Endtheiles sich befindet. Das Centrum des Dotters sei die Sonne, und die Linie der weißen Schale die Bahn des Planeten. - Wenn ihr nun die Entfernungen dieser Bahnlinie bis zum Sonnencentrum im Dotter messet, so wird sich ja Folgendes ergeben: daß der unterste Theil der Bahnlinie dem Sonnen-Centrum zunächst, der Bauchgürtel in einer Mittelentfernung, und die obere Spitze sicher in der größten Entfernung zu stehen kommt. - Sehet, also ist es auch mit der weiten Bahnlinie unseres bevorstehenden Planeten. So er zu unterst sich befindet, so ist er in der größten Sonnennähe; alsdann da nach eurer Berechnung seine Entfernung nur 187.719.120 geographische Meilen beträgt. Wenn er sich im Gürtel seiner Bahn befindet, alsdann beträgt seine Entfernung 198.984.136 geogr. Meilen; und wenn er sich zu oberst befindet, alsdann beträgt seine Entfernung von der Sonnenmitte 210.249.152 g. M.; welche Entfernung dann auch die größte ist.

[SA 3.4] Dieses Land ist für’s erste dasjenige, in welchem die höchsten Gebirge vorkommen, und ist im Ganzen mehr gebirgig, denn alle übrigen; sein höchster Berg wird von den dortigen Bewohnern Girp genannt, und ist nach euerer Berechnung 243150 Fuß hoch; dessenungeachtet aber ist er allenthalben mit Grase und allerwohlriechendsten Kräutern selbst bis in die höchste Spitze bewachsen. Er hat durchgehends keine steilen, sondern nur sanftere Abdachungen und kann daher von den dortigen Bewohnern ohne alle Mühe also leicht erstiegen werden, als wenn ihr bei euch auf eure sogenannte Hochplatte ginget. Dieser Berg ist zugleich die Apotheke der Bewohner und auch der Thiere dieses Landes; denn, wie schon gesagt, da findet man die wohlriechendsten Kräuter, und somit findet auch Jeder für was immer für eine mit der Zeit folgende Krankheit sein heilendes Kräutel, und aus diesem Grunde ist dieser Berg und die umliegenden Gegenden, welche zusammen einen Flächenraum von über 100000 Quadratmeilen ausmachen, der allerbewohnteste Theil dieses Landes.

[SA 4.2] Das Merkwürdige bei diesem Baume ist seine Blüthezeit; denn bevor er die Blüthe getrieben hat, wird er am Ende eines jeden Astes aus sich selbst brennend; jedoch nur mit einem kalten Feuer, welches dem der Leuchtwürmer und dem des faulen Holzes gleicht, nur mit dem Unterschiede, daß dieses Vorblüthefeuer bei weitem heller leuchtet, denn das auf eurer Erde erwähnte vorkommende; vorzugsweise ein herrliches Lichtschauspiel gewährt ein ganzer Wald von diesen Trichterbäumen und zwar besonders dadurch, weil auch alldort die Bäume nicht in einer und derselben Stunde zu blühen anfangen; also auch das Vorblüthefeuer bei einigen früher, bei einigen später vorkommt. Da dieses Feuer allezeit sieben Tage lang vor der Blüthe zum Vorschein kommt, und von da an auch immer mit stetem Farbenwechsel brennt, daß es durch die sieben Tage auch alle sieben Hauptfarben nebst allen ihren Uebergängen durchgemacht hat.

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