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Kapitel 2 Der Laodizenerbrief

24. Ich aber sage: Der Leib braucht das Seinige, wie der Geist; denn er hat ja sein Bedürfniß und seine Nothdurft; daher sollet ihr ihm auch geben im gerechten Maße, was da Gott für ihn bestimmt hat, und sollet genießen, was da auf den Markt gebracht wird; denn der Leib braucht seine Pflege, wie der Geist seine Freiheit. Darum seyd frei und nicht Sclaven der blinden Thoren der Welt! —

25. Was Rühmliches aber mag da wohl Jemand von sich sagen, so er gefastet hat in seinem Magen, aber sein Herz voll angeschoppt hatte von allerlei argen Gedanken, Wünschen und Begierden?!

26. Wäre es denn nicht um vieles klüger, zu fasten im Herzen, denn im Magen? — Wie möget ihr wohl so große Thoren seyn, und euch weiß machen lassen, dem Herrn sey angenehmer, so Jemand ißt einen Fisch in Oel gelegt, als so er isset ein anderes Fleisch von einem warmblütigen Thiere, und deß Fett statt des Oeles? —

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