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Kapitel 2 Der Laodizenerbrief

29. Wie aber ihr fasten möchtet nach der gleißnerischen Lehre dessen, der vor euch thut, als wäre er nur mehr mit einem Fuße auf der Erde, alles Andere aber schon im Himmel, also fasten auch alle Heiden, die da essen an ihren Fasttagen die feinsten Leckereien, und sind dann geiler darauf, denn an einem Gemeintage, da sie ihre tägliche Kost haben. —

30. Da ihr aber nun mit Christo auferstanden seyd, was kümmert euch denn, was da unten auf der Welt ist, und was suchet ihr den Satzungen der Welt zu genügen, die da ein Werk der Menschen sind? —

31. Suchet, was droben ist, da Christus sitzet zur Rechten des Vaters; — das wird sich besser ziemen für euch, denn all' die gänzlich werthlosen Thorheiten der Welt! —

32. Seyd ihr erweckt worden im Geiste, und auferstanden mit Christo, da seyd ihr ja von Oben, aber nicht von Unten her; also suchet denn auch, was droben, aber nicht, was da unten auf der Erde ist! —

33. Denn ihr seyd gestorben der Welt, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott!

34. Wenn aber Christus, der nun euer Leben ist, Sich offenbaren wird, dann werdet auch ihr offenbar werden mit Ihm in der Herrlichkeit! —

35. Tödtet daher von Neuem euere Welt, die in vielen Gliedern auf der Erde ist, wie eueres Leibes Glieder, und ihr mit ihnen getrieben habet und nun wieder treiben möchtet Hurerei, Unlauterkeit, schändliche Brunst, böse Lust, Habsucht, Neid und Geiz, in allem dem aber da allezeit besteht die wahrhaftige Abgötterei der Heiden;

36. Und meidet vor Allem die Lüge; denn sie ist der nächste Abkömmling des Satans; ziehet den alten Menschen aus, und den neuen in Christo an, der da erneuert wird zur Erkenntniß dessen, und das nach Deß Ebenmaße, der ihn erschaffen hat. — — —

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