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Kapitel 191 Robert Blum, Buch 2

Robert-Uraniel kratzt sich hinter den Ohren. – Und Kado sagt: „Ich habe es dir früher gesagt, dass es nicht gehen wird! Denn obschon ich eben noch nicht zu lange hier ein Bewohner des Geisterreiches bin, so weiß ich aber doch, dass diese geistigen Dinge um sehr vieles hartnäckiger sind, denn die irdischen. Ein Berg auf der Erde ließe sich eher versetzen, als wie so ein hartnäckiges Geistertor öffnen. Mein Rat wäre hier dieser, nämlich: die Geschichte abwarten. Die Gegend ist hier wahrlich wunderschön, und Gärten und Früchte aller Art gibt es hier auch in großer Fülle. Was wollen wir mehr? Dass unsere Bestimmung nicht darin bestehen kann, gleichfort sichtlich dem Herrn Gott Jesus auf der Nase zu sitzen, das werdet ihr hoffentlich ebenso gut einsehen, wie ich es einsehe! Es ist uns demnach ein Ort im Gottesreich angewiesen worden, wo wir so lange zu verharren haben werden, als bis uns von höheren Mächten diese große Himmelspforte aufgetan wird. Denn wir werden sie wohl ewig nimmer zu öffnen imstande sein. Was wir aber tun können, wäre meines Erachtens das, dass wir uns auch hier an den evangelischen Rat halten sollen, der nämlich also lautet: ‚Suchet, so werdet ihr finden! Bittet, so wird es euch gegeben, und pochet an, so wird euch aufgetan!‘ – Wer weiß, ob das Tor nicht schon offen stünde vor uns, so wir uns statt des Schlüsseldrehens an diesen evangelischen Rat gehalten hätten. Was meinst du, mein Freund, in dieser Sache?“ – Robert Blum, Buch 2, Kapitel 191, Absatz 11

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